Den Australiern wird oft vorgeworfen, dass sie keine eigene Küche haben. Eigentlich stimmt das, denn die vielen Einwanderer haben ihr eigenen Rezepte mitgebracht. Das Ergebnis ist ein Mix aus kontinentaler und asiatischer Küche, aus denen die Australier eigene Variationen gemacht haben. Die Gerichte wurden dazu entweder vereinfacht, auch „bush style“ genannt, oder mit anderen Zutaten neu entwickelt.
Die australische Küche wird geprägt durch ihre Spezialitäten. Dazu gehört vor allem das Fleisch vom Känguruh, Emu, Krokodil oder Wasserbüffel. Auch Meeresfrüchte bereichern das Angebot; Austern, Krebs, Hummer, Muscheln und Tintenfische werden im, häufig recht preisgünstigen „Seafood Buffets“ serviert.
Experimentierfreudige Köche entdecken die traditionelle Küche der Aborigines wieder, das sogenannte „bush-tucker“ Food. Dabei werden zum Beispiel Chutneys aus pfirsichartigem Quandongs zubereitet, Akaziensamen geben ein sehr gutes Eis und gemahlene Flaschenbaum-Blüten ein hervorragendes Gewürz.